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Sharely.ch meets Social Media - Überraschungen inklusive

Von Alex Senn (Social Media) am 13. November 2014

Stichwort Strategie: Als wir einige Monate vor dem Launch im vergangenen Dezember vonSharely.ch - unserer Miet- und Vermietplattform für Alltagsgegenstände – mit den Aufbauarbeiten unserer Social-Media-Präsenz begonnen haben, waren wir zwar reich an Überzeugung und Ambitionen, so richtig in den sozialen Netzwerken durchzustarten, gleichzeitig aber auch eher spärlich bekleidet, was unsere Strategie betraf. Zu behaupten, dass wir überhaupt keine gehabt hätten, wäre wohl übertrieben. Ausbaufähig trifft es wohl eher. Nichtsdestotrotz betraten wir neue Gefilde, vor allem Twitter-Neuland, und durften, aller Erwartungen zum Trotz, die positiven Seiten des Online-Netzwerkens kennenlernen. Grund genug einen Rückblick aus der Sicht eines Start-Ups zu wagen.

 

 

Nicht jeder Schuss ist sofort ein Treffer
Falsches Profilbild? Done. Lückenhafte Profilbeschreibung? Done. Jedes Mal die vollen 140 Twitterzeichen ausschöpfen und auf Facebook auf Verlinkungen verzichten? Done. Allerdings muss man ja nicht sofort ins Bulls-Eye treffen. Auch kleine Schritte führen zum Ziel, Zielwasser hin oder her. Die Entscheidung, mehrere Monate vor dem offiziellen Launch auf Twitter und Facebook aktiv zu werden, war die beste, die wir bis dahin getroffen hatten. Der Zuspruch und die Unterstützung waren von Anfang an sehr gross. Nicht nur, dass sich viele Leute vom Konzept und der Idee hinter Sharely begeistert zeigten, sondern auch Kontaktaufnahmen von Start-Up Experten, Universitäten und auch Journalisten entstanden, die unter anderem zu einigen Presseartikeln führten. Ein weiterer Pluspunkt: Noch bevor Sharely online ging, hatten wir ein beachtliche Basis-Community, die ihren Teil dazu beigetragen hat, dass Sharely einen tollen Start erwischte. Noch heute erinnern wir uns gerne an diesen Tag und den Launch-Tweet zurück, der für unsere damaligen Verhältnisse zwar noch nicht ganz surfbare, aber dennoch stattliche Wellen schlug.
Zwischen Euphorie und Alltag
Seither ist einiges passiert. Wir sind mit einer Vielzahl von Gleichgesinnten in der Shareconomy vernetzt, bei einigen Usern der erste Anlaufpunkt, wenn es News über die Ökonomie des Teilens gibt, wurden zu Messen und Veranstaltungen eingeladen und werden immer öfter von Usern, sei es auf Twitter oder Facebook, empfohlen, wenn sich jemand auf der Suche nach Objekten zum Mieten befindet. Allerdings ist auch der Alltag über uns hereingebrochen. Trotz steigender Userzahlen und regelmässigen Vermietungen auf Sharely.ch hat die Anzahl der zu vermietenden Objekte Luft nach oben. Seit einiger Zeit versuchen wir nun, durch gezielte Beiträge auf unseren Netzwerken, Leute dazu zu animieren respektive inspirieren, mehr Objekte auf unsere Plattform zu stellen. Um ehrlich zu sein, mal mehr, mal weniger erfolgreich. Für uns ein Zeichen dafür, noch mehr in unsere Community zu investieren. Dabei ist Ehrlichkeit die Devise und nicht feuchte Hände bekommen. Durch persönliche Posts, die Einblicke hinter die Fassade eines Startups und dessen Mitarbeiten gewährt sowie mit einer gesunden Portion an Selbstkritik möchten wir das Community-Gefühl intensivieren.
Seif- Award „Future Trends“, Swiss UpStart-Award und der Blick nach vorne
Die Gewinne des Seif-Awards für Future Trends und des Swiss UpStart-Awards in der Kategorie Wirtschaft sind für uns nicht nur eine grosse Bestätigung des Erreichten, sondern auch eine willkommene Abwechslung im Tagesgeschehen. Die tolle Reaktion unserer Community auf die Award-Posts und die vielen Glückwünsche zeigen uns abermals, wie viel eine Community zurückgeben und motivieren kann. Dafür sind wir sehr dankbar!
Gleichzeitig nimmt uns solch eine Auszeichnung auch in die Pflicht. Selten wird man lediglich für das Geleistete belohnt. Für uns sind diese Awards vielmehr ein Appell mit der simplen, aber klaren Message: „Jetzt erst recht“. Das trifft auch auf unsere Tätigkeiten im Bereich Social Media zu. Die Weiterentwicklung unserer Community mit Fokus auf Interaktion und Dialog, den Ausbau unserer Präsenz auf weitere SoMe-Plattformen und eine zielgerechtere Anwendung der Monitoring-Tools stehen auf unserer To-Do-Liste. Wie das genau aussehen wird, könnt ihr auf unseren Accounts mitverfolgen. Da „beratungsresistent“ weiterhin ein Fremdbegriff für uns ist, freuen wir uns über Ratschläge, Tipps und konstruktives Feedback.
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