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5 Gegenstände, die uns zu Hause nerven

Von Alex Senn am 16. Mai 2015
Die folgende Message dürfte mittlerweile bei den meisten von uns angekommen sein - wir besitzen zu viel. Zum ersten Mal darauf angesprochen, fällt die Reaktion vieler Leute nahezu identisch aus.
Ein „Stimmt“ trifft auf ein „Genau“ und wird mit dem Satz „Meine Wohnung ist vollgestopft mit Dingen“ konkludiert. Auf den Aha-Moment in bester Wicky-und-die-starken-Männer-Fingerschnips-Manier bleibt jedoch oft die zielführende Handlung aus.
Der Gewohnheitsmensch in uns mag zwar registriert haben, dass es Handlungsbedarf gibt und der smarte Verzicht durchaus seine Berechtigung hat, bis jedoch die Ärmel hochgekrempelt werden und die Erkenntnis in die Tat umgesetzt wird, ziehen oft Wochen, wenn nicht sogar Jahre durchs Land. Und während dieser Zeit setzen wir da an, wo wir nie aufgehört haben: Wir stolpern über all die Dinge, die wir nur selten brauchen.
Damit ihr die Herausforderung, den verschiedensten Stolpersteinen in den eigenen vier Wänden aus dem Weg zu gehen, in Zukunft erfolgreicher meistern könnt, haben wir uns 5 Gegenstände herausgepickt, die zu Hause einfach nur nerven.
1. Der Golfbag
Wuchtig, bleischwer, ungelenk und beinahe kolossal beansprucht der gute alte Golfbag seinen, vorsichtig ausgedrückt, mehrere Hektometer umfassende Platz in der Garage, der Abstellkammer oder des Wohnzimmerbodens. Bestimmt klappt es bald mit der Platzreife, und ja, solch ein Golfbag mag auf manch einen Gast Eindruck schinden, schliesslich ist er der beste Freund bei jedem Business Meeting, aber seinen eigentlichen Einsatzort, den Golfplatz, sieht er selten bis nie. Der arme Sack, dürfte man jetzt denken, irgendwann will auch er geschultert werden. Macht ihm doch den Gefallen!
2. Die Leiter
Auch so ein bemitleidenswerter Gegenstand des Mankinds, der seinen Alltag meistens weggesperrt verbringt. Wo man eine Leiter am besten unterbringt? Mal unter dem Bett, mal auf dem Balkon, mal hinterm Schreibtisch, versteckt hinter Omas Gardinen oder neben dem Wandschrank. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Muss schon langweilig sein, wenn man die meiste Zeit des Jahres aufrecht, ständig bemüht, ja nicht umzufallen, gegen eine Wand lehnt. Ab und zu fällt dann auch die beste Leiter um, und wenn man Glück hat, verfehlt sie den Kopf des Mitbewohners um Haaresbreite.
3. Das Zelt
Ein Zelt hat es bestimmt nicht leicht. Während es hierzulande gefühlte 10 Monate im Jahr kalt ist, verbringt der liebste Unterschlupf des Menschen im Freien seine Zeit damit, vernachlässigt und alleingelassen in der hintersten aller hintersten Ecken der Wohnung Karabiner zu drehen. Oft, sei es für einen spontanen Camping-Trip oder ein Wochenende auf einem Musik-Festival, wird es, egal ob es sich um ein drei-mann, vier-mann oder 17-mann Zelt handelt, für diesen einzigen Ausflug in die Natur erworben. Und danach? Freut es sich zumindest über etwas Gesellschaft von unserem nächsten Objekt.
4. Die Isomatte
Neudeutsch wird die Isomatte auch gerne Yoga-Matte genannt. Genau wie der Partner im Geiste - das Zelt - wird die Isomatte gerne mal für einen Kurztrip erworben. Man will es ja bequem haben da draussen unter Wölfen und nicht etwa die fiesen Spitzen der Grashalme in seinem Nacken spüren. Zwei Nächte in der Wildnis später, landet die Matte da, wo eh keiner mehr reinschaut. Und die Yoga-Matte? Die fällt meistens der mangelnden Motivation seines noch vor kurzem so enthusiastischen Besitzers zum Opfer, inklusive der Yoga-Beginners-DVD.
5. Der Picknick-Korb
Wir praktisch so ein Picknick-Korb doch ist. Oft im rustikalen Natur-Design, innen mit Isolierfolie ausgelegt, mit Porzellan-Tellern, mit Messer, Gabeln, Löffeln, Schneidebrett, Korkenzieher und Whisky-Gläsern ausgestattet, liest er alle Picknick-Wünsche von den sonnigen Lippen ab. Der Rest der Zeit ist der schöne Korb, in seiner ganzen Hülle und Fülle, ein platzfressender Stolperstein. Wie oft habt ihr euch schon die Zehen daran angeschlagen, weil die Küchenschränke nicht genügen Stauraum bieten und der Keller voll ist? Genau!
Kennt ihr weitere Gegenstände, die euch zu Hause so richtig nerven, weil diese nur ab und zu gebraucht werden? Dann schreibt diese doch in das unterstehende Kommentarfeld oder, noch besser, stellt sie direkt bei Sharely.ch rein.
4 Kommentare zu "5 Gegenstände, die uns zu Hause nerven"
  • Von Samiha am 18.Mai 2015

    Na der Golfbag wäre mir hier sicherlich auch als erstes eingefallen ;-) Schöner Artikel. Danke.

  • Von Manu am 19.Mai 2015

    Siehe http://www.pumpipumpe.ch :-)

  • Von Manu am 19.Mai 2015

    Siehe http://www.pumpipumpe.ch :-)

  • Von Leitner am 18.Juli 2017

    Finde Sharley echt Super. Bin am überlegen ob auch Elektrorollstühle Sinn machen. Schaut mal rein und sagt mir Eure Meinung dazu. Dieser ist ein Elektrorollstuhl den man ohne Aufwand in 3 Sekunden faltet und so wie ein Packet in jeden Kofferraum legen kann. Und auch Zuhause überall rankommt wo die normalen E-Monster unbrauchbar sind. Danke für Eure Meinung. https://www.led-haus.ch/de/diverses/rollstuehle/elektrischer-rollstuhl/leichter-faltbarer-elektro-rollstuhl-fer-900

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